SWK-Gutachten zur Datengestützten Entwicklung und Steuerung

SWK-Gutachten zur Datengestützten Entwicklung und Steuerung“

Die SWK hat jetzt das Gutachten „Datengestützte Entwicklung und Steuerung in Schulen und frühkindlicher Bildung“ veröffentlicht. Seit der Verabschiedung der Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring durch die Kultusministerkonferenz im Jahr 2006 wurden von Bund und Ländern zahlreiche Instrumente zur Erfassung und Aufbereitung von Daten für unterschiedliche Akteure im Mehrebenensystem Schule implementiert. In ihrem aktuellen Gutachten sichtet die SWK diese Instrumente, bewertet sie und formuliert auf der Grundlage des internationalen Forschungsstandes Empfehlungen für eine kohärente Strategie datengestützter Entwicklung und Steuerung von Schulen.

Dabei stellt die Kommission fest, welche Daten zentral für die Entwicklung der Bildungsqualität sind und wer welche Daten in welcher Auflösung benötigt. Sie empfiehlt notwendige Maßnahmen, damit die Datenrückmeldung in die Entwicklung mündet, und nennt die Voraussetzungen für eine wirksame Datennutzung.

Die Kommission kommt zu dem Ergebnis, dass es Anstrengungen auf allen Ebenen des Systems mit klaren Entwicklungszielen braucht. Mit einer gemeinsamen Anstrengung von Ländern, Bund und Wissenschaft können datenschutzkonforme und nutzerfreundliche Infrastrukturen entwickelt und Akteure wie Schulaufsichten, Schulleitungen und Lehrkräfte qualifiziert werden. Wenn man Lehrkräften mindestens alle 2 Jahre Daten aus zentralen Lernstandserhebungen zur Verfügung stellt und diese mit Fördermaterialien und Fachberatung verknüpft, können datengestützte Unterrichtsentwicklung und adaptive Lernförderung gelingen.

Empfehlungen für die frühe Bildung

Folgende prioritäre Empfehlungen gibt die SWK für den frühkindliche Bildung:

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Quelle: nifbe